Von Annette Aulke Merz Akademie am 21. Oktober 2010 um 11:17

work in progress.
Werkschau der Studierenden der Merz Akademie
Freitag 22.10, 19 - 22 Uhr, Samstag, 23.10., 12 - 20 Uhr
Die Werkschau bietet einen umfassenden Überblick über das Schaffen an der Merz Akademie. Die Studierenden stellen Projektarbeiten der drei Studienrichtungen Visuelle Kommunikation, Film und Video sowie Interface Design vor.

Freitag, 22.10.
19 Uhr: Empfang und kleine Rundführung
20 Uhr: Themenabend Film und Video: Stuttgart 12

STUTTGART12 ist ein künstlerisches Forschungsprojekt aus der Studienrichtung Film und Video, das sich mit Mischformen von Film und Internet beschäftigt. Dabei werden inszenierte und dokumentarische Formen miteinander konfrontiert, aktuelle Methoden der Herstellung von Öffentlichkeit ausprobiert und mit den dramaturgischen Konsequenzen experimentiert, die die Interaktivität der nichtlinearen Netzmedien nach sich zieht.
Grundlage des Projektes ist die Konstruktion eines narrativen Netzes auf Multimedia-Basis, das zum Gegenstand "Stuttgart" als Stadt, als Objekt von Planungsprozessen und als Zukunft, Gegenwart, Vergangenheit von Subjektivitätsprozessen hat.
http://www.stuttgart12.org<http://www.stuttgart12.org/>


Samstag, 23.10.
12 - 20 Uhr: Präsentationen von Projektarbeiten, unter anderem:

Beat Schifferli: "Typografie" (Visuelle Kommunikation)
"Was ist und wie entsteht Informationsdesign?" Dies war eine der einleitenden Fragestellungen zu Beginn des Sommersemesters 2010. Die Studenten der Merz Akademie bekamen die Gelegenheit, sich mit dem Begriff Informationsdesign auseinander zu setzen und anhand einer ausgewählten Thematik eine Anwendung zu finden. Typografie, Bilder, Absatzformate ect. wirken in ihren Zusammenspiel. Sie vereinfachen oder erschweren die Wissensübertragung. Das Ergebnis dieses Kurses liefert dem Betrachter Lösungsansätze in der Gestaltung verschiedener Themen.

Saskia Aldinger: The Web Flair Archive (Interface Design)
In der Entwicklung des WWW hat sich seine Erscheinung extrem gewandelt. Ob in der ästhetischen Einfachheit des frühen Web 1993, oder während verrückter Amateur Style Pages von 1996, das Web war immer geprägt von Usern, die es nach Belieben gestalteten.
Doch seit Web 2.0, als der User erstmals vorgenerierte Styles aufgetischt bekam, fehlt es dem Web an Persönlichkeit. Wir sollten das wieder ändern!
http://webflair-archive.com<http://webflair-archive.com/>

Theo Seemann: Trail Blazers (Interface Design)
Fortschreitende Abnahme von externen Hyperlinks im WWW verändern in den letzten Jahren das digitale Surferlebnis massiv. Vor dem Hintergrund, dass die Vernetzung von Computern einmal die Welt verändern sollte, bietet der Trail Blazers Web Surf Contest daher eine einzigartige Gelegenheit sich die besondere Stellung von Links vor Augen zu führen!
Acht Surfer bekommen bestimmte Trails vorgegeben (z.B. von Amazon zu Piratebay), die schnellstmöglich nur mit der Maus und ohne Keyboard oder Google durchgeklickt werden müssen. Der letzte jeder Runde fliegt raus und wenn mehr als einer das Ziel noch nicht erreicht hat, dann wird im Rush ein neues Ziel ausgerufen, das einfacher zu finden ist und so die Entscheidung beschleunigt (z.B. Katzenbilder, Erdkugeln, Gifs, etc.). So schafft der Contest ausgiebig Raum, um begleitet von feinster Youtube-Musik, Moderation und Visuals beim Surfen die verschollensten Pfade einzuschlagen und dabei allerlei Kurioses zu entdecken.
http://nm.merz-akademie.de/trailblazers/

Elisabeth Dreher, Arne Hübner, Miriam Plock: "Baby come back! Please hurry!"
(Visuelle Kommunikation)
Hey Leute, Klasse News: Vor Euch liegt das Redesign des Bildbandes "Concorde" von Wolfgang Tillmans. Ouh, it's so technoutopisch! Entstanden ist innerhalb kürzester Zeit dieses Fanzine mit Illustrationen, Collagen, Bastelanleitung, Texten und Fotos, die die Herzen der Concorde Fans höher schlagen lassen. Eine Hommage an die Königin der Lüfte. Mit einem durchaus kritischen Touch! Als Special gibt es die schönsten Bilder der Concorde als Fotos in Farbe. Und bunt!


ab 20 Uhr: Filmabend
gezeigt werden Filme aus dem Projekt von Prof. Christoph Dreher, unter anderem:

Martin Lorenz: "Fruity Love"
2 min., HD720p, Digital,
In dem 3D animierten Kurzfilm geht es um die ungewöhnliche Beziehung zwischen einer Orange und einer Birne sowie um die Evolution und deren Antwort auf dieses Techtelmechtel. Auf die sich anbahnende Beziehung hat auch hier die Evolution eine Antwort parat. Umgesetzt wurde der Kurzfilm mit dem 3D Packet Cinema 4D R11 Studio, After Effects für die Farbkorrektur und compositing sowie Finalcut für den Schnitt und den Ton.
http://www.youtube.com/watch?v=6qRhVMLQ7-g&feature=player_profilepage

Denis Pavlovic: Paranoid Places - Graffiti in Stuttgart
Die Geschichte von Graffiti in Stuttgart.
Fünf Akteure aus der Szene berichten ihre persönlichen Geschichten von 1990 bis Heute. Wir begleiten sie auf eine Reise durch die Zeit, an Orte die ein Außenstehender davor noch nie betreten hat. Dieser Film verändert die Sicht auf Graffiti und das bisher bekannte Bild einer Großstadt. Ein tiefer Einblick in eine Welt, die sonst nicht mehr von sich preisgibt, als bunte Farben an Wänden und Zügen. Masken aufsetzten, wir gehen rein!
http://www.youtube.com/watch?v=bAd_4gE5XVA




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Annette Aulke
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