Von GEDOK am 10. März 2017 um 12:58

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HERZLICHE EINLADUNG

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Ausstellung/Fliegender Wechsel

Xin-Yi Zhou – Landschaft zwischen Natur und Künstlichkeit

Eröffnung Donnerstag, 16.03.2017, um 19.30 Uhr

GEDOK-Galerie

In Xin-Yi Zhous Malerei und Fotobildern werden zwei gegensätzliche Welten in
Einklang gebracht: zum einen die unberührte Landschaft (Natur) und zum
anderen durchdachte Eingriffe des Menschen. (Künstlichkeit). Die gebauten,
konstruierten Elemente, die in der Realität bestimmte Funktionen haben, wie
Treppen, Fenster oder eine Fassadenfuge, werden aus ihrem ursprünglichen
Kontext gelöst und in eine natürliche Umgebung eingefügt. So entsteht ein
neuer Zusammenhang zwischen Gebautem und Gewachsenem. Dagegen entwickeln
sich die Betonplastiken von Xin-Yi Zhou zu abstrakten, anonymen
Miniaturlandschaften.

Xin-Yi Zhou, geboren in Taipei, hat in Taiwan Architektur und Grafikdesign
studiert. Seit 1999 Dipl. Ing. Architektin (Universität Stuttgart). Seit
2008 arbeitet sie zudem als Künstlerin.



Dauer der Ausstellung vom 17.03.- 19.03.2017

Öffnungszeiten:

Fr 16-19 / Sa und So 13-16 Uhr



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Lange Nacht der Museen & Fliegender Wechsel

Ingrid Schütz: Wartezeiten – der 43er

Eröffnung Donnerstag, 23.03.2017, um 19.30 Uhr

GEDOK-Galerie



Ein Projekt des Forums für künstlerischen Austausch und des Forums für
literarischen Austausch


Bus-Haltestellen sind Nicht-Orte, Transit-Orte, manchmal Knotenpunkte
- man hält sich dort auf, um möglichst schnell wegzukommen, und wartet.
Statt nur zu warten, lässt sich in dieser Zeit, ohne Smartphone/Handy, die
Wahrnehmung zurückerobern!
Was ist merkwürdig in ihrem jeweiligen urbanen Kontext, welche absurde
Topographie erstellen sie mit ihren Namen? Haltestellen sind Bauwerke +
Menschentreffs + Werbeflächen, sind Abfalldeponien + Pflanzen-Biotope ++.
Wartezeiten ist ein Experiment zur ErFAHRung von Zeit und Urbanität beim
Warten auf den nächsten Bus, begrenzt auf diese Zeitspanne des Dazwischen.
Die Zeit dehnt sich nicht nur im Fahrplanrhythmus 30-20-10-15-28-30, sondern
auch im individuellen Empfinden, wenn der Bus mal wieder früher gekommen +
vorbei gebraust ist, weil niemand wartet, oder später kommt, bis zum Ausfall
und verkürzt sich beim intensiven Beobachten. Die Wartezeit wird getaktet
von Tages- und Jahreszeit, und durch das rhythmische unausweichliche
Geräusch des Wechsels von Reklamebändern.
Der 43er Bus verspricht „Stuttgart erleben – mit nur einer Buslinie
Sightseeing im Linienverkehr.“ 10 Künstler-innen/Literatinnen folgten diesem
Versprechen, sammelten Eindrücke / Aufdrücke /Abdrücke - sehend, hörend,
schreibend, zeichnend, tonempfangend und fotografierend - der An-Sichten und
Rück-Sichten, spontan in, dem Zeitfaktor angemessenen, Ausdrucksweisen:
Skizze, Sammlung, Foto, Kurzgedicht (Text: Karin Förster).


Mit Anne Bernard Bedouet, Helga Danzer, Karin Förster, Wolfgang Haenle, Inge
Koch, Carmen Kotarski, Ursula Krebs, Brigitte Neufeldt, Ingrid Schütz, Jutta
Weber-Bock

Dauer der Ausstellung vom 24.03. – 26.03.2017

Öffnungszeiten

Fr 16-19/

Sa zur Langen Nacht der Museen 19-2, Kurzlesungen zu jeder halben Stunde/

So 13-16 Uhr



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